„Mein Schuh tut gut“: Unsere Kolpingfamilie auf Erfolgskurs!

Bei der letzten Schuhsammelaktion im vergangenen Jahr konnte unsere Kolpingfamilie 890 Paar Schuhe sammeln. Ein Ergebnis, mit dem niemand gerechnet hatte.
Für die zweite Sammelaktion hatte der Vorstand schon zeitig im Jahr die Werbetrommel gerührt. Durch Aufrufe in Presse, Pfarrbrief und unserer Homepage wurde die Bevölkerung also recht früh dafür sensibilisiert. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass schon vor dem eigentlichen Start im Oktober Schuhe bei den Verantwortlichen abgegeben wurden. Es blieb daher nichts Anderes übrig, die ersten 450 Paar vorab zu versenden.

Zum eigentlichen Start wurde auch ordentlich Mundpropaganda gemacht. Im Bekanntenkreis bei Arbeitskollegen und bei jeder Gelegenheit machten die
Mitglieder darauf aufmerksam. Wir haben uns dazu entschlossen, die Sammelaktion über den gesamten Zeitraum durchzuführen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, obwohl uns bewusst ist, dass dadurch Mitglieder gebunden sind. Gut erhaltene, saubere und noch tragbare Schuhe können weiterhin abgegeben werden: im Haus Idenrast, bei Familie Strunk in Kesseler, bei Monika Schultenkamp in Uelentrup oder separat ohne Altkleider in den Container am Penny-Parkplatz.
Das Zwischenergebnis kann sich schon sehen lassen. Bisher sind bei dieser 2. Auflage schon 1700 Paar Schuhe gesammelt worden. Statistisch gesehen
hat somit schon jeder 2. Bürger von Herzfeld gespendet. Ein besonderer Tag wird auf jeden Fall der Kolpinggedenktag sein, um das Spendenergebnis noch
aufzustocken. Unser Vorstand sieht es als sehr wichtig an, so die internationale Adolph-Kolping-Stiftung zu fördern. Mit den Erlösen wird die internationale Kolpingarbeit unterstützt und durch das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe den Menschen in über 60 Ländern der Erde geholfen. Denn dadurch wird nachhaltig und weltweit die Idee Kolpings und auch sein Erbe in die Zukunft getragen.
Adolph Kolping schreibt am 13. Februar 1855 an Johann Dirks, den ersten Senior des Gesellenvereins Paderborn:

„Anfangen, wirklich anfangen, das ist die Hauptsache; anderen Mut gemacht, selbst tapfer vorausgegangen und Gott wird helfen.“
Mit dieser Aussage identifizieren wir uns, um auch anderen Kolpingfamilien zu dieser Sammelaktion Mut zu machen