Herbergssuche

Wer gewährt Maria und Josef Zuflucht für eine Nacht?
Jeden Tag können wir es in Fernsehen und anderen Medien verfolgen:

Tausende Menschen sind auch 2018 auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg und Not und suchen eine sichere Zufluchtsstätte - auch bei uns in Deutschland. Viele Menschen helfen ehrenamtlich und ohne große Worte vor Ort in den Gemeinden, Städten und Landkreisen, um den Flüchtenden eine menschenwürdige Unterkunft zu stellen.
Andere aber verschließen sich der Not der Schutzsuchenden und betonen, dass zu wenig Platz für weitere Menschen bei uns sei.
Erinnert uns das nicht auch an die Herbergssuche von Maria und Josef in biblischer Zeit?

In allen Gemeinden des pastoralen Raumes Lippetal warten die Figuren von Josef und Maria auf eine Zuflucht für eine Nacht. Gut verpackt in einem Rucksack, begleitet von einer kleinen Mappe mit einem Gebet, einer Adventsgeschichte und einem Lied sollen sie im Weggottesdienst der Kommunionfamilien am ersten Advent auf die Reise gehen.
Gesucht sind Familien, die der Heiligen Familie Unterkunft für eine Nacht anbieten und ihre Erlebnisse in einem beiliegenden Reisetagebuch durch ein selbst gemaltes Bild, ein Foto oder andere Form kreativer Art dokumentieren. Wir sind ganz gespannt, was Maria und Josef in diesem Jahr auf ihrer Reise bis zum Heiligen Abend erleben werden.
In den Krippenfeiern oder Christmetten erwarten wir Maria und Josef in den Kirchen Lippetals zurück.
Maria und Josef sollen uns in der Zeit des Wartens auf die Geburt Jesus in diesem Jahr ein Gast zu Hause und im Herzen sein, auf dass wir das Wunder der Geburt des Herrn und seinen Appell der Barmherzigkeit neu erleben werden.