Stefanie Rosenwick

Liebe Gemeinde!
Mit Beginn des neuen Jahres, für das ich Ihnen von Herzen alles Gute wünsche, gibt es für mich in meinem beruflichen Profil eine Veränderung, über die ich Sie auf diesem Weg informieren möchte. Bis zum Weggang von Pastor Dr. Best hatte ich in Lippetal zwei 50 % Stellen. Die eine ganz normal definiert mit den Aufgaben einer Pastoralreferentin, die andere definiert als „Entlastung des Dechanten“. Letztere fiel mit dem Stellenwechsel des Dechanten von Pastor Dr. Best weg.

Damit reduzierte
sich mein Stellenumfang auf 50%. Bis zum 1.1.2019 konnten wir aufgrund der Elternzeit meiner Kollegin Regina Feijao in Paderborn eine Verlängerung der
zweiten halben Stelle bewirken. Regina Feijao kommt am 7. Januar in den Dienst zurück und somit war zu überlegen, wie ich in Lippetal weiterhin mit einer ganzen Stelle, bzw. zwei 50% Stellen tätig sein kann. Da hat unser Erzbistum eine gute Lösung.

Für jeden pastoralen Raum besteht die Möglichkeit, bis zu zwei Mal 50 % eine sogenannte pastorale Initiative zu entwickeln. In meinem Fall haben Pastor Dr. Best, Pastor Ulrich Liehr und ich diese Stelle entwickelt und beschrieben. „Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.“ – Trauerpastoral im pastoralen Raum Lippetal. Die Arbeit mit trauernden Menschen ist mir, auch aufgrund meiner Ausbildung zur Trauerbegleiterin, seit mehr als 15 Jahren vertraut und ein Anliegen.
Sichtbar für die Gemeinde wird das Thema Trauerpastoral nach dem Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar, an dem wir die Kerzen für das Jahr segnen werden. Von da an werden wir bei jedem Sechswochenamt im Gottesdienst eine Kerze im Gedenken an die oder den Verstorbene/n entzünden. Diese Kerze wird den
Angehörigen nach dem Gottesdienst mit nach Hause gegeben, um sie dort weiter brennen zu lassen, als Licht für den Weg durch die Trauer.
Neben den jährlichen Trauergruppen sollen all die anderen angedachten Ideen wachsen und sich weiter entwickeln dürfen. Gerne stehe ich auch für
Einzelbegleitungen in Trauerprozessen zur Verfügung. Auch die zweite 50% Stelle erfährt eine Veränderung. Im Februar 2018 habe ich meine Ausbildung zur
Supervisorin abgeschlossen und arbeite mit einem Umfang von 10% in den Beratungsdiensten des Erzbistums Paderborn. 40% bleiben nun für meinen
allgemeinen Dienst als Pastoralreferentin. Es ist eine logische Konsequenz, dass ich zukünftig nicht mehr in allen Bereichen so umfassend wie bisher tätig sein werde.
Mich stimmt es sehr froh, zu sehen und zu spüren wie die Menschen in unseren Gemeinden Aufgaben übernehmen und verantworten. Das ist zukunftsweisend! An dieser Stelle sei mir erlaubt, Danke zu sagen für die zahlreichen intensiven Projekte und Begegnungen, die ich bisher in Lippetal mit den engagierten ehrenamtlichen Menschen habe erleben dürfen.
Auf ein gesundes und beglückendes Jahr 2019!
Stefanie Rosenwick