Misereor - Fastenaktion 2020

In diesen Tagen scheint es nur ein Thema zu geben – das Corona-Virus.

Es gibt aber auch andere Dinge, die wir darüber nicht vergessen sollten. Dazu gehört unsere Sorge um die Ärmsten der Armen. 

 

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Pastoralreferentin Stefanie Rosenwick hat einen Brief von einer guten Freundin erhalten, den wir im Folgenden auszugsweise wiedergeben möchten:

 

„Die letzten Wochen sind überschattet vom Corona-Virus. Viele soziale Kontakte werden zum Wohle der Gemeinschaft zurückgefahren. Gleichzeitig

gibt es viele Initiativen, die ganz konkret Hilfe organisieren. Allen gemeinsam ist die Sorge um die Gesundheit, eine ausreichende medizinische Versorgung, um die Folgen für die Wirtschaft und den eigenen Arbeitsplatz.

Wir leben in einem Land mit einem guten Gesundheitssystem und merken gerade, dass es selbst hier eine immense Herausforderung darstellt, die Pandemie einzudämmen. Bei aller Sorge sind dennoch die Voraussetzungen gut, dass wir in Deutschland die Krise meistern können.

Aber was ist mit Ländern, in denen das Gesundheitssystem schwach ist, die Menschen keine Reserven haben, auf den Staat nicht zählen können? Ein Corona-Ausbruch in einem Flüchtlingslager – daran mag man gar nicht denken. Wer jemals in einem Slum gewesen ist, weiß, dass dort 1,5 Meter Abstand, soziale

Distanzierung, regelmäßiges Händewaschen schlichtweg praktisch nicht möglich sind. MISEREOR und seine Partnerorganisationen sind jetzt bei den Menschen und helfen, so gut es geht.

Solidarität – dazu gehört für uns Christen auch das Teilen: Gerade in der Fastenzeit sollen wir die Armen in den Blick nehmen. Unser Leben wird

gerade entschleunigt, das Konsumverhalten verändert sich. Keine Restaurantbesuche, kein Kino, keine neuen Schuhe oder Handtaschen zur neuen

Frühjahrsmode – das könnte auch eine Zeit der Großzügigkeit werden. Wir könnten nun einen ausgefallenen Restaurantbesuch spenden oder den Preis für die nicht gekauften neuen Schuhe – das wünsche ich mir für die Armen.“

 

Da die Kollekte in den Gottesdiensten nicht stattfinden kann, bitten wir sie herzlich, Ihre Spende für MISEREOR per Überweisung auf eines der unten

genannten Konten zu tätigen.

 

Lesen Sie unten auch den Aufruf der Bischöfe zur Misereor-Aktion. 

 

 

Aufruf der Deutschen Bischöfe zur Fastenaktion Misereor 2020

 

Liebe Schwestern und Brüder,

„Gib Frieden!“ – dieser Aufruf prägt die diesjährige Fastenaktion von Misereor. In Deutschland leben wir seit 75 Jahren im Frieden.

Gott sei Dank! Doch Friede hat keinen unbegrenzten Garantieanspruch. Wir Menschen müssen ihn immer wieder erstreben, neu erringen und mit Leben füllen. Das gilt in Europa wie in der Welt.

Der Krieg in Syrien, der schon mehr als acht Jahre andauert, hat bereits 500.000 Menschen das Leben gekostet. Auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht haben mehr als 5,5 Millionen Syrer ihr Land verlassen, weitere 6,5 Millionen sind zu Ver­triebenen im eigenen Land geworden.

Misereor hilft in Syrien und den umliegenden Ländern Not zu lindern und leistet wichtige Beiträge, ein friedliches Miteinander in dieser Region wieder aufzubau­en. Dafür sind Bildung, gesundheitliche Basisdienste und psychosoziale Begleitung wichtig. Viele traumatisierte Menschen müssen ihre

Gewalterfahrungen verarbei­ten, um wieder Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu schöpfen und den Blick in die Zukunft richten zu können.

Versöhnungsbereitschaft und Vertrauen sollen wie­der wachsen.

„Gib Frieden!“ Dieses Leitwort ruft uns alle zum Handeln auf. Wir Bischöfe bitten Sie: Tragen Sie die Friedensbotschaft der Fastenaktion in Ihre Gemeinde! Unterstüt­zen Sie die Opfer der Kriege mit Ihrem Gebet und die Friedensarbeit der Kirche mit einer großherzigen Spende.

 

Fulda, den 26. September 2019

Für das Bistum Münster:

Dr. Felix Genn

Bischof von Münster

 

Für das Erzbistum Paderborn:

Hans-Josef Becker

Erzbischof von Paderborn


Spenden können auf die Konten der Pfarrgemeinden unter dem Stichwort „Misereor“ eingezahlt werden:

 

Pfarrei St. Ida in Herzfeld und Lippborg

IBAN: DE14 4166 0124 0300 7005 02 oder

IBAN: DE95 4145 0075 0081 0042 51

 

Pfarrei Jesus Christus Lippetal

IBAN: DE59 4145 0075 0082 0062 30

 

Auf Wunsch wird Ihnen eine Spendenquittung gerne ausgestellt.

 

Vielen Dank für alle Hilfe und Solidarität!