Verändertes Heizen der Kirchen in Corona-Zeiten

(jk/ul) In fast allen Lebensbereichen passen wir aktuell unsere Gewohnheiten an, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Auch in unseren Kirchen gilt es, anders als gewohnt zu handeln. Da die Temperaturen derzeit spürbar sinken, möchten wir folgenden Hinweis, der sich auf Richtlinien unserer beiden Diözesen stützt, bekannt machen:

 

Mittlerweile sind sog. Aerosole als Transportweg für Coronaviren erkannt. Unsere Kirchen hier im Lippetal sind wie fast alle Gotteshäuser mit Umluftheizungen ausgestattet, d. h. sie saugen Luft aus dem Kirchenraum an, erwärmen sie und geben sie erneut in den Raum ab. Das ist in dem Falle ungünstig, wenn Aerosole mit Coronaviren beladen sein sollten: Sie würden durch die Beschaffenheit der Heizungsanlage vielfach im Raum verteilt und könnten eine Ansteckungsgefahr darstellen. Aus diesem Grunde müssen wir uns an die Vorgabe halten, jeweils 30 Minuten vor Beginn der Gottesdienste die Heizungen auszuschalten, damit sich die Luft beruhigen kann. Zwar werden die Heizungen in diesem Jahr generell höher eingestellt, sodass einem zu schnellen Auskühlen nach dem Abschalten entgegen gewirkt werden kann. Ganz lässt sich eine kältere Kirche jedoch nicht vermeiden.

 

Herzlich bitten wir Sie um Verständnis für diese Maßnahme, für die es aufgrund der verantwortungsvollen Richtlinien aus Münster und Paderborn keine Alternative gibt. Ein wärmerer Mantel oder ein dickeres Paar Socken kann sicher weiterhelfen. Das Befolgen dieser Heizempfehlung, verbunden mit verstärktem Lüften nach dem Gottesdienst und eine möglichst niedrige Luftfeuchtigkeit in den Kirchen, sorgt dafür, dass wir sicher und ohne Angst vor Ansteckung miteinander Gottesdienst feiern können. Diesen Wunsch haben wir ja alle. Leisten wir auch auf diesem Wege unseren Beitrag dazu, die Pandemie einzudämmen!