Hier finden Sie die 

aktuellen Pfarrnachrichten

 

St. Ida Herzfeld - Wallfahrtsbasilika

Informationen über die Basilika in Herzfeld, Planungshilfen für die Wallfahrt und die Ansprechpartner finden Sie hier.



Unsere Kirchorte in Lippetal


St. Ida

 

Herzfeld

Ss. Cornelius und Cyprianus

Lippborg

St. Stephanus

 

Oestinghausen

St. Barbara

 

Hultrop

St. Albertus Magnus

Hovestadt

St. Johannes der Täufer

Schoneberg

 

 



Neuigkeiten im Überblick


Veröffentlichung des Institutionellen Schutzkonzepts

Grenzverletzungen, Übergriffigkeiten, sexueller Missbrauch – all dem wollen wir mit einem Institutionellen Schutzkonzept (ISK) vorbeugen, zu dessen Erstellung das Bistum Münster und das Erzbistum Paderborn alle Pfarreien und Einrichtungen verpflichtet haben. Darin werden Maßnahmen festgelegt, die das Risiko sexualisierter Gewalt in den kirchlichen Einrichtungen senken und die Handlungssicherheit erhöhen sollen. Für die beiden Kirchengemeinden in Lippetal hat in den vergangenen Monaten eine Arbeitsgruppe ein solches Konzept erstellt.

Dieses Schutzkonzept wurde am Mi., 12.06.2019 im Pfarrheim Lippborg der Öffentlichkeit vorgestellt. Eingeladen waren Vertreter/innen aus allen Gruppierungen der Pfarrei, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. 

Die Broschüre hierzu liegt in allen Kirchen Lippetals an den Schriftenständen aus. Sie finden die Datei auch unten zum Download. 

Hier auf der Homepage werden sich in naher Zukunft weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema finden. 

Download
Institutionelles Schutzkonzept
ISK Lippetal.pdf
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Das Bild zeigt die Mitglieder der Steuerungsgruppe, die das ISK erstellt hat, gemeinsam mit den beiden Pfarrern. 

Von links: Pfarrer Ulrich Liehr (Kath. Kirchengemeinde Jesus Christus Lippetal), Rita Hagenkamp (Leiterin Bertgerus-Kindergarten, Herzfeld), Silvia Henkelmann (Kirchenvorstand Jesus Christus Lippetal), Florian Ludwigt (Pfarrgemeinderat Jesus Christus Lippetal), Anika Lange (Leiterin St.-Ida-Kindergarten, Herzfeld), Pfarrer Jochen Kosmann (St. Ida in Herzfeld und Lippborg), Margret Keßler (Leiterin St.-Marien-Kindergarten, Lippborg), Elisabeth Bockey (Kirchenvorstand St. Ida in Herzfeld und Lippborg).

Es fehlt: Stefanie Stappert (ehem. Pastoralreferentin in Lippetal).

Thomas Frings kommt nach Herzfeld

Vor rund drei Jahren löste Thomas Frings ein breites Echo in der Öffentlichkeit aus, als er als Pfarrer der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Münster zurücktrat, aber gleichzeitig erklärte, weiterhin Priester bleiben zu wollen. Seine Beweggründe erläuterte er in seinem ersten Buch „Aus. Amen. Ende? So kann ich nicht mehr Pfarrer sein“. Mittlerweile hat er ein zweites Buch veröffentlicht: „Gott funktioniert nicht: Deswegen glaube ich an ihn“. Darin schreibt er: „Wir sind als Christen, besonders aber als Mitglieder einer der beiden großen Kirchen, auf einem andauernden Weg in die Minderheit. Mussten früher die Nichtglaubenden ihre Überzeugung begründen, so müssen heute und morgen die Christen begründen, warum sie glauben, was sie glauben und wie sich

dieser Glaube zeigt. Waren wir früher der Normalfall und die einzige Form von Glauben, so hat sich beides geändert. Sind wir darauf vorbereitet,

auskunftsfähig zu sein? Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.

(1 Petr 3,15)“ 

Thomas Frings kommt am Montag, 17.06.2019 nach Herzfeld. Um 19.00 Uhr beginnt im Bürgerhaus (Beckumer Str.) sein Vortrag mit anschl. Diskussion. Der Eintritt ist frei!

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Pfingstaktion Renovabis 2019

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!
Seit mehr als 25 Jahren steht die Aktion Renovabis für Solidarität und Partnerschaft mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Viel Gutes konnte in dieser Zeit bewirkt werden. Es zeigt sich aber auch, dass die tiefreichenden Folgen jahrzehntelanger kommunistischer Herrschaft noch nicht überwunden sind. Unsere Solidarität bleibt deshalb weiterhin gefragt. Viele Menschen in den mittel- und osteuropäischen Ländern sehen nur wenige Chancen für ihre Zukunft. Bildungsmaßnahmen unterschiedlichster Art leisten einen Beitrag dazu, dass sie ihr Leben aktiv gestalten und ihre Gesellschaft zum Positiven verändern können.

Lernen hilft, den eigenen Horizont zu weiten und das Herz für Neues zu öffnen – nicht nur in der Schule, sondern ein Leben lang. Deshalb sind Renovabis Projekte im Bildungsbereich besonders wichtig. Diese setzen bereits bei der Förderung von Kindergärten ein. Schwerpunkte liegen bei der Weiterentwicklung des katholischen Schulwesens und bei der Verbesserung beruflicher Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten. Ebenso unterstützt Renovabis die Katechese, die kirchliche Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung. Daher lautet das Leitwort der diesjährigen Pfingstaktion „Lernen ist Leben. Unterstützen Sie Bildungsarbeit im Osten Europas!“ Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Begleiten Sie die wichtigen Anliegen von Renovabis mit Ihrem Gebet und helfen Sie mit einer großzügigen Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag!
Lingen, den 14.03.2019
Für das Erzbistum Paderborn                                                                Für das Bistum Münster
† Hans-Josef Becker                                                                              † Dr. Felix Genn
Erzbischof von Paderborn                                                                     Bischof von Münster

 

Sie können Ihre Spende auch auf unsere Sonderkonten einzahlen:
Volksbank Beckum-Lippstadt - IBAN: DE14 4166 0124 0300 7005 02
Sparkasse Soest - IBAN: DE95 4145 0075 0081 0042 51
Sparkasse Soest - IBAN: DE59 4145 0075 0082 0062 30
Wer eine Spendenquittung wünscht, möge dies bitte kenntlich machen.
Vielen Dank für alle Hilfe.

Erstkommunionfeiern in Jesus Christus Lippetal ab 2020

Zur Erläuterung des Zeitungsartikels vom 16. Mai hinsichtlich der Neuordnung der Erstkommunionfeiern in der Pfarrei Jesus Christus Lippetal wird hier nochmals der bereits in den letzten Pfarrnachrichten erschienene Text abgedruckt. Insbesondere sei hervorgehoben, dass die Veränderung durch einen deutlichen Mehrheitsbeschluss des Pfarrgemeinderates der Pfarrei Jesus Christus mitgetragen wird. Die Verantwortlichkeit im Pastoralteam für die Erstkommunion liegt weiterhin in den bewährten Händen von Stefanie Rosenwick.

Zukünftig nur noch eine Erstkommunionfeier in der Pfarrei Jesus Christus

(sr/ul) Um Familien wie Verantwortlichen eine gute und verlässliche Planung zu ermöglichen, haben das Kommunionleitungsteam und Gemeindereferentin Stefanie Rosenwick die Zahlen möglicher Erstkommunionkinder in unserer Pfarrei Jesus Christus in den kommenden Jahren in den Blick genommen. Dabei ist deutlich geworden, dass mit einem kontinuierlichen Rückgang der Kinderzahlen zu rechnen ist.

 

Auf diesem Hintergrund - und auch aufgrund der veränderten Personalsituation im Pastoralteam durch den ersatzlosen Wegfall einer 100%-Stelle in Person von Stefanie Stappert - haben sich der Pfarrgemeinderat und das Kommunionleitungsteam in einer Sitzung am Mittwoch, 8. Mai intensiv mit der Thematik befasst. Mit deutlicher Mehrheit und mit dem Rückhalt der Verantwortlichen hat der Pfarrgemeinderat beschlossen, ab dem nächsten Jahr 2020 bis auf weiteres in der Pfarrei Jesus Christus nur noch eine gemeinsame Feier der Ersten Heiligen Kommunion stattfinden zu lassen, und zwar jeweils am Sonntag nach dem Weißen Sonntag (im nächsten Jahr: 26. April). Die Feier wird nächstes Jahr in Hovestadt sein und dann abwechselnd in den drei Kirchen der Pfarrei stattfinden (2021: Oestinghausen, 2022: Hultrop). Dadurch soll es allen Dörfern ermöglicht werden, im festgelegten Rhythmus eine Erstkommunionfeier auszurichten. Die Vorbereitung der Kinder bleibt weiterhin vor Ort.

 

Alle Verantwortlichen haben vor Augen, dass diese Neuordnung einen Einschnitt bedeutet, sind sich aber sicher, dass ein einziger gemeinsamer Gottesdienst für alle - Kinder wie Eltern wie übrige Gemeindemitglieder - auf veränderte Bedingungen reagiert und zudem zu größerer Feierlichkeit und damit zu einer prägenden Erfahrung der Gemeinschaft der Kirche beitragen kann. Ausdrücklich dankt das Pastoralteam für das große Engagement der Damen im Kommunionleitungsteam, das die Erstkommunionvorbereitung weitgehend ehrenamtlich organisiert und begleitet und durch die Veränderung eine notwendige Entlastung erfährt. - Für Rückfragen stehen Gemeindereferentin Stefanie Rosenwick als für die Erstkommunion Zuständige und Pastor Ulrich Liehr gerne zur Verfügung.

Bitte vormerken! – Dankeschönabend für alle Ehrenamtlichen

Am Mittwoch, 02.10.2019 laden die beiden Lippetaler Pfarreien alle, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich in unseren Gemeinden engagieren, zu einem
Dankeschön-Abend ein. Beginn ist um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Hovestädter Kirche; anschl. geht es weiter mit dem Abendprogramm im Albertussaal. Ein Höhepunkt wird der Besuch der Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer aus Iserlohn sein.

Bitte Termin vormerken – weitere Informationen folgen!

Familienwochenende – 27.-29.09.2019

Wo? Landvolkshochschule Hardehausen

Wer? Familien mit Kindern

Was? Singen, Kreatives, Gottesdienst, Nachtwanderung, …

Kosten (inkl. Vollverpflegung, in Zwei- bis Vierbettzimmern):

Pro Erwachsener: 75,00€ -  Erstes Kind: 35,00€ -  Zweites und jedes weitere Kind: 20,00€ -  Kinder bis 3 Jahre sind kostenfrei.

 

Falls die Finanzierung für eine Familie nicht leistbar ist,  ist eine vertrauliche Unterstützung möglich.

Rückfragen und Anmeldungen bis 01.07.2019

Regina-Feijao@katholisch-in-lippetal.de, Tel. 02923-9729220

Natürlich Kirche – bunt und lebendig 2019

 

Wir haben Mai und es geht wieder los! „Natürlich Kirche – bunt und lebendig“ tourt durch das Lippetal! Auch in diesem Jahr freuen wir uns, an vier Orten zu Gast sein zu dürfen.

Der Auftakt findet am Sonntag, dem 26.05.2019 auf dem Hof Thiemann, Hultroper Dorfstraße 5 in Hultrop statt.

Wir beginnen um 10.30 Uhr.

In diesem Jahr werden uns vier Lieder beschäftigen, deren Botschaft wir verdeutlichen, vertiefen oder aktualisieren möchten.

Im ersten Gottesdienst steht das Lied „Behutsam leise nimmst du fort“ im Mittelpunkt.

Musikalisch gestaltet wird diese hl. Messe durch die Gruppe „second voice“ aus Beckum.

Es ist inzwischen schon eine sehr schöne und gute Tradition, dass es nach dem Gottesdienst etwas zu Essen und Trinken gibt. Hierfür hat sich der Förderverein der integrativen Kindertageseinrichtung aus Hultrop bereit erklärt. Alle sind sehr herzlich eingeladen, insbesondere die Familien mit ihren Kindern.

Wichtig: Sollte es regnen, findet der Gottesdienst um 10.30 Uhr in der St.-Barbara-Kirche in Hultrop statt.

Priesterweihe und Primizfeier von Ernst Willenbrink

Am Pfingstsonntag, 09.06.2019 empfängt Diakon Ernst Willenbrink im Dom zu Münster die Priesterweihe. Die Weiheliturgie, bei der Bischof Dr Felix Genn fünf Männer zu Priestern weihen wird, beginnt um 14.30 Uhr. Hierzu hat Ernst Willenbrink auch eine herzliche Einladung an alle Gemeindemitglieder aus Lippetal ausgesprochen. Um zu ermöglichen, dass viele an diesem besonderen Gottesdienst teilnehmen können, werden hierfür zwei Busse eingesetzt.

Wer Interesse hat, mit dem Bus nach Münster zu fahren, kann eine Fahrkarte zum Preis von 8 Euro im Herzfelder und Lippborger Pfarrbüro erwerben. Abfahrtszeit ist um 12.00 Uhr, Herzfeld, Markt.

Für die Rückfahrt gibt es die Möglichkeit, entweder um 18.00 Uhr oder um 20.00 Uhr zurückzufahren.

Seine Heimatprimiz, also seine erste hl. Messe in der Heimatkirche, feiert Ernst Willenbrink am Dreifaltigkeitssonntag, 16. Juni 2019 um 10.30 Uhr in der

St.-Ida-Basilika in Herzfeld. Anschließend wird zur Begegnung im und am Haus Idenrast mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen eingeladen.

Um 15.30 Uhr beginnt die Dankandacht in der Basilika, an deren Ende die Möglichkeit zum Empfang des Einzelprimizsegens besteht.
Als gemeinsames Geschenk der Heimatpfarrei ist ein alter Kelch, der in der Sakristei von St. Ida aufbewahrt wurde, von einem Goldschmied aufgearbeitet
worden. Dieser Kelch soll Ernst Willenbrink bei all seinem priesterlichen Wirken stets an seine Heimat erinnern. Wir würden uns freuen, wenn sich viele an diesem gemeinsamen Geschenk beteiligen würden. Wer einen Beitrag leisten möchte, wird gebeten, ihn auf folgendes Konto zu überweisen:

IBAN: DE30 4166 0124 0300 7005 05, Volksbank Beckum-Lippstadt.

Firmung 2019

In diesem Jahr finden wieder Firmfeiern in Lippetal statt.

Dazu werden die Jugendlichen eingeladen, die in der Zeit vom 01.10.2003 – 30.09.2005 geboren sind. Der Empfang des Sakraments der Firmung ist wie folgt möglich:
Freitag, 1. November 2019 um 10.00 Uhr in Lippborg
Sonntag, 3. November 2019 um 10.00 Uhr in Herzfeld und um 14:30 Uhr in Hovestadt.
Die Firmvorbereitung beginnt in diesem Jahr bereits vor den Sommerferien.
Für Rückfragen steht Pastor Ulrich Liehr zur Verfügung.

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Firmung 2019 1. Anschreiben an die Elter
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Terminübersicht Firmung 2019.pdf
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Initiative Trauerpastoral

Liebe Gemeinde!
Mit Beginn des neuen Jahres, für das ich Ihnen von Herzen alles Gute wünsche, gibt es für mich in meinem beruflichen Profil eine Veränderung, über die ich Sie auf diesem Weg informieren möchte. Bis zum Weggang von Pastor Dr. Best hatte ich in Lippetal zwei 50 % Stellen. Die eine ganz normal definiert mit den Aufgaben einer Pastoralreferentin, die andere definiert als „Entlastung des Dechanten“. Letztere fiel mit dem Stellenwechsel des Dechanten von Pastor Dr. Best weg.

Damit reduzierte
sich mein Stellenumfang auf 50%. Bis zum 1.1.2019 konnten wir aufgrund der Elternzeit meiner Kollegin Regina Feijao in Paderborn eine Verlängerung der
zweiten halben Stelle bewirken. Regina Feijao kommt am 7. Januar in den Dienst zurück und somit war zu überlegen, wie ich in Lippetal weiterhin mit einer ganzen Stelle, bzw. zwei 50% Stellen tätig sein kann. Da hat unser Erzbistum eine gute Lösung.

Für jeden pastoralen Raum besteht die Möglichkeit, bis zu zwei Mal 50 % eine sogenannte pastorale Initiative zu entwickeln. In meinem Fall haben Pastor Dr. Best, Pastor Ulrich Liehr und ich diese Stelle entwickelt und beschrieben. „Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.“ – Trauerpastoral im pastoralen Raum Lippetal. Die Arbeit mit trauernden Menschen ist mir, auch aufgrund meiner Ausbildung zur Trauerbegleiterin, seit mehr als 15 Jahren vertraut und ein Anliegen.
Sichtbar für die Gemeinde wird das Thema Trauerpastoral nach dem Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar, an dem wir die Kerzen für das Jahr segnen werden. Von da an werden wir bei jedem Sechswochenamt im Gottesdienst eine Kerze im Gedenken an die oder den Verstorbene/n entzünden. Diese Kerze wird den
Angehörigen nach dem Gottesdienst mit nach Hause gegeben, um sie dort weiter brennen zu lassen, als Licht für den Weg durch die Trauer.
Neben den jährlichen Trauergruppen sollen all die anderen angedachten Ideen wachsen und sich weiter entwickeln dürfen. Gerne stehe ich auch für
Einzelbegleitungen in Trauerprozessen zur Verfügung. Auch die zweite 50% Stelle erfährt eine Veränderung. Im Februar 2018 habe ich meine Ausbildung zur
Supervisorin abgeschlossen und arbeite mit einem Umfang von 10% in den Beratungsdiensten des Erzbistums Paderborn. 40% bleiben nun für meinen
allgemeinen Dienst als Pastoralreferentin. Es ist eine logische Konsequenz, dass ich zukünftig nicht mehr in allen Bereichen so umfassend wie bisher tätig sein werde.
Mich stimmt es sehr froh, zu sehen und zu spüren wie die Menschen in unseren Gemeinden Aufgaben übernehmen und verantworten. Das ist zukunftsweisend! An dieser Stelle sei mir erlaubt, Danke zu sagen für die zahlreichen intensiven Projekte und Begegnungen, die ich bisher in Lippetal mit den engagierten ehrenamtlichen Menschen habe erleben dürfen.
Auf ein gesundes und beglückendes Jahr 2019!
Stefanie Rosenwick

Ein Jahr in Tansania

 

Hallo! Mein Name ist Judith Ebbinghaus, ich bin 18 Jahre alt und habe im vergangenen Schuljahr mein Abitur gemacht. Am 30. August 2018 werde ich unsere Gemeinde verlassen und für ein Jahr in einem kleinen Ort in der Nähe von Arusha in Tansania leben dürfen. Ich werde als „Missionarin auf Zeit“ von der Spiritaner-Stiftung unter dem Leitmotto „Mitleben, Mitbeten, Mitarbeiten“ entsendet und in einer berufsfördernden Schule für Mädchen mitwirken.

Ziel des Projekts ist es, Brücken zu bauen und für Verständigung zu sorgen zwischen Deutschland und dem außereuropäischen Ausland, um zum Beispiel Vorurteilen und Rassismus mit eigenen Erfahrungen entgegenwirken zu können.
In der Hl. Messe am Samstag, den 25. August 2018 um 17.00 Uhr erhalte ich den Reisesegen und werde verabschiedet. Im Anschluss an den Gottesdienst möchte ich Ihnen das Projekt gerne genauer vorstellen. Dazu möchte ich Sie/Euch herzlich einladen!
Um unsere und die nächsten Einsätze finanzieren zu können, wurde uns nahegelegt, einen Solidaritätskreis aufzubauen, der uns ideell, also z.B. in Form von Briefen oder im Gebet, oder auch finanziell unterstützt. Ich möchte Sie/Euch
gerne in Form von Rundbriefen an meinem Aufenthalt teilhaben lassen. Dazu werde ich ebenfalls an dem Samstag Listen hinten in der Kirche auslegen, in der Sie/Ihr Ihre/Eure E-Mailadressen eintragen können/könnt, so dass ich jeden mit
in einen Verteiler aufnehmen kann. Natürlich bin ich auch sonst immer offen für Fragen etc., also sprechen Sie mich auch so gerne an!

Bäcker aus Herzfeld empfängt Nachtschwärmer nach Partys

Foto: Michael Bönte
Foto: Michael Bönte

Diese Schinkenschleifen sind Gold wert. Gerade jetzt, als es die Jugendlichen mit großem Hunger in die Backstube von Bernd Voschepoth treibt. Eine lange Feier liegt hinter ihnen. Der Appetit ist groß, das Gebäck, mit Schinken und Käse überbacken, kommt frisch auf dem Ofen. In diesem Moment passt alles. Die Stimmung ist ausgelassen.

Es ist vier Uhr am Sonntagmorgen und in der Bäckerei in Herzfeld kreuzen sich zwei Wege: Hier die jungen Partygäste, die auf dem Heimweg ihren traditionellen Stopp vor dem Backofen einlegen. Dort der Konditormeister, der mit seinem Gesellen schon seit einer Stunde Teig knetet. Bis zur Öffnung der Bäckerei werden sie über 1000 Brötchen gebacken haben.

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/baecker-aus-herzfeld-empfaengt-nachtschwaermer-nach-partys/

Ein Bericht aus "Kirche und Leben" - Kirchenzeitung des Bistums Münster

Herz für die Jugendarbeit

Auf den Besuch kann er sich verlassen, sagt er. „Fast jeden Sonntag kommen sie, wenn die Partys zu Ende gehen.“ Mal 10, mal 20 hungrige Kandidaten werden dann versorgt. „Beim Schützenfest sitzen hier auch mal 40 Jugendliche.“ Voschepoth freut sich über jeden einzelnen. Nicht allein, weil sie Abwechslung in seine Backstube bringen. „Vor allem, weil ich so zu ihnen Kontakt halten kann“, sagt der 41-Jährige.

Denn Voschepoth setzt sich in der Pfarrgemeinde St. Ida vor allem in der Jugendarbeit ein. Seit einigen Jahren ist er Pfarrgemeinderatsvorsitzender. Schon viel länger aber engagiert er sich in Angeboten für die unterschiedliche Zielgruppen. Messdiener, Firmlinge, offene Jugendarbeit – mit einigen Mitstreitern ist das eine Herzensangelegenheit für ihn. Und das Herz dieses Einsatzes schlägt nicht selten in seiner Backstube.

Frische Brötchen zum Beschwichtigen der Eltern

Die Themen, die dort am frühen Morgen auf den Tisch kommen, haben selten Tiefe, sagt Voschepoth: „Die Mädels und Jungs sind aufgekratzt und haben Hunger – oder sie schlafen fast ein.“ Manche warten bei ihm auf die Abholung durch ihre Eltern. Hin und wieder bringt er selbst jemanden nach Hause. „Wenn ich merke, dass er es allein nicht mehr so gut hinbekommt.“ Nicht selten nehmen die Jugendlichen eine Tüte mit frischen Brötchen mit. „Damit können sie wunderbar die Eltern beschwichtigen, wenn diese sie eigentlich früher zuhause erwartet haben.“

Ein halbe Stunde, dann ist der Spuk meistens vorbei. Und doch gibt es dabei hier und da Themen, bei denen nicht gealbert wird. „Da waren zwei gute Freunde, die sich verkracht haben“, erinnert sich Voschepoth. „Ich habe ihnen gesagt, dass sie doch beide super Typen sind und deswegen keinen Grund dazu hätten.“ Vielleicht trugen seine Worte dazu bei, dass sie sich später versöhnten. „Am häufigsten sind aber Beziehungsprobleme“, sagt Voschepoth. „Kein Wunder – in dem Alter.“

Eine offene Tür für alle

Was da in der Backstube passiert, sei aber keine Seelsorge, sagt der Konditor. Oder doch? „Es werden keine Glaubensgespräche geführt oder gebetet.“ Wohl aber gezeigt, dass es hier ein offenes Ohr gibt, dass er gastfreundlich ist und dass er sich Gedanken um die jungen Gäste macht. „Bringt euch gegenseitig heim, passt im Straßenverkehr auf, schlaft euch erst mal richtig aus“, gibt er ihnen mit auf den Weg. „Wertschätzung“, nennt er das. Er schließt die Türen seiner Backstube in diesen Stunden eben nicht ab. Er öffnet sie – für alle.

Das hat eine besondere Ausstrahlung auf die Jugendlichen. Da ist einer, der locker drauf ist. Der weiß, wie groß der Hunger am Ende der Party-Nacht sein kann. Der quatscht, blödelt, aber auch zuhören kann. „Ein normaler Typ“, sagt er über sich selbst. „Aber alle wissen auch, dass ich Christ bin.“ Die Kombination helfe gegen Vorurteile, die es mittlerweile durchaus gebe. „Wir Katholiken sind aber keine Exoten oder irgendwie speziell.“

Treffen mitten im Leben

Will er damit missionieren? „Nein!“ Voschepoth muss lachen. „Wenn einer von ihnen nicht in die Kirche gehen will, dann hilft auch ein Backstuben-Gespräch nicht.“ Trotzdem sieht er in dem morgendlichen Kontakt einen von vielen wichtigen Wegen zu den Jugendlichen. „Weil ich sie genau dort treffe, wo ihr Leben gerade verläuft.“ Zumindest am Wochenende sind das vor allem gesellige Treffen. „Bei der Landjugend genauso wie bei den Messdienern, Firmlingen oder Jugendlichen, die sonst in keiner kirchlichen Gruppe auftauchen.“

„Wahrnehmen, was sie gerade beschäftigt.“ Voschepoth nimmt das ernst. Mit seinem Team für die Firmvorbereitung hat er die Jugendlichen zu Beginn gefragt, mit welchen Dingen sie sich auseinander setzen wollen. Die häufigste Antwort war „Bier.“ Ein Thema, das für die Jüngeren sicherlich noch zu früh kommt und bei dem man bei den Älteren auf die Bremse treten muss.

Glaube geht durch den Magen

„Wer fragt, muss aber auch mit der Antwort ernsthaft umgehen.“ Also wird jetzt das Bier zu einem Thema in der Firmvorbereitung in Herzfeld. „Da geht es natürlich nicht ums Trinken“, sagt Voschepoth. „Wir gehen das anders an.“ Ein Besuch in einer Brauerei ist geplant. Bei einem Stationsspiel soll ein Bierfass zu Punkten gerollt werden, an denen sich die Firmlinge mit Glaubensfragen auseinander setzen werden.

Irgendwie scheint der Glaube bei Voschepoth häufig durch den Magen zu gehen. Zu seiner Meisterprüfung etwa baute er eine „Süße Hommage an die heilige Ida von Herzfeld“. Kirche, Heiligenstatue, Kirchenfenster und kleine Messdiener entstanden aus Schokolade, Zucker und Marzipan.

Genn mag sein Marzipan

Auch Bischof Felix Genn hat seine Konditor-Künste bei seinem Antrittsbesuch in Herzfeld kennen und lieben gelernt. Es gab einige weitere Begegnungen, wenn der Bischof ins Ostwestfälische kam. „Er saß auch schon mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann bei uns im Café.“ Der Kontakt ist mittlerweile so gut, dass jedes Jahr zu Weihnachten eine große Marzipan-Figur den Weg in die Sakristei des St.-Paulus-Doms findet. „Mal ein Engel, mal ein Stern oder eine Kerze.“ Das Dankeschön des Bischofs steht auf einer Karte an der Pinnwand der Backstube.

Viele weitere Karten dort zeigen, dass sich nicht nur seine Fähigkeiten als Konditor herumgesprochen haben. Auch seine gesellige und einladende Ader ist über die Grenzen Herzfelds hinaus bekannt. So war schon eine Firmgruppe aus Greven zu Gast, die zwischen Meditationen und Diskussionen bei ihm Pralinen fertigte. „Vor Kurzem war Sonntagmorgen nach dem Schützenfest eine Gruppe hier, die ich gar nicht kannte“, erinnert sich Voschepoth. Im Gespräch erfuhr er, dass sie Messdiener aus Stromberg waren. „Wir haben uns gegenseitig unsere Ideen und Projekte vorgestellt.“

 

Es sind diese Momente, die ihm bei allem Stress seines Jobs viel Energie geben. Der Tagesrhythmus im Backgewerbe ist hart, seine Arbeitszeit beträgt oft 80 Stunden in der Woche. Die ehrenamtlichen Stunden für die Pfarrgemeinde dagegen sind für ihn Stressabbau. Vor allem die halbe Stunde in der Backstube am frühen Sonntagmorgen.

Priester-Zwillinge lebten auf zwei verschiedenen Kontinenten

Anfangs waren die Gläubigen in Lippetal etwas irritiert, wenn einer der beiden Schmidts den Altarraum betreten hat. „Ist das nun Heinz oder Hans, der oben die Messe abhält?“, fragten sie sich. Mittlerweile fällt es ihnen leichter, die eineiigen Zwillinge zu unterscheiden. „Wer von uns beiden kommt, ist egal. Hauptsache, einer kommt“, sagt Heinz Schmidt. Sein Zwillingsbruder Pater Hans Schmidt von den Weißen Vätern nickt zustimmend. Insgesamt sind sich die 77-Jährigen einig darin, was sie sagen. Mal sprechen sie gleichzeitig, wechseln sich ab oder ergänzen sich.

Ein Beitrag in der Bistumszeitung KIRCHE UND LEBEN

Diakon Ralf König ist auch an der Fleischtheke Seelsorger

Bericht in Kirche und Leben

In der Ausgabe Nr. 17 vom 29. April 2018 steht ein Beitrag über Diakon Ralf König. Hier der Link zum Bericht:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/ralf-koenig-der-seelsorger-an-der-fleischtheke/


Bistum Münster lässt Gemeinden selbst entscheiden - Digitalorgel oder Pfeifenorgel? In Lippborg gibt es beides

Artikel aus Kirche und Leben

Wenn Thomas Beile zu seinem Arbeitsplatz auf der Orgelbühne der Pfarrkirche in Lippetal-Lippborg klettert, kann er dankbar für seine sportliche Figur sein. Den Kopf muss der Lehrer und Organist dennoch einziehen, wenn er die enge, lange Wendeltreppe zum Orgelspieltisch hinaufsteigt. Oben angekommen, kann Menschen gesetzteren Alters schon mal die Puste ausgehen.

»Das war ein Grund dafür, dass wir vor einigen Jahren eine Digitalorgel angeschafft haben«, erläutert Beile. Zwar leiste die 1938 gebaute Pfeifenorgel der Firma Breil weiterhin gute Dienste, »aber für den Chor war es einfacher, unten neben dem neuen Spieltisch zu singen«. Die Digitalorgel, die sogar um fünf Register größer ist als die herkömmliche und doch gänzlich ohne Pfeifen auskommt, versteht Beile »als Ergänzung der alten Orgel, nicht als Ersatz. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auch« – laut Katalog des Herstellers kostet das Lippborger Modell heute um die 10.000 Euro.

 

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/digitalorgel-oder-pfeifenorgel-in-lippborg-gibt-es-beides/

Orgel ist Bürde und Würde

Der Spieltisch steht vor dem Altarraum, die Musik kommt aus zehn Lautsprechern, die hinter dem Hochaltar versteckt sind. »Viele Gemeindemitglieder hören keinen Unterschied zur Pfeifenorgel«, sagt Beile. Besonders bei meditativen Gottesdiensten oder Totengebeten seien die leisen, weichen Klänge beliebt – »etwa das ungewohnte Panflöten-Register«. Die Orgel biete aber auch einen satten, vollen Klang bei feierlichen Anlässen.

Digitale Orgeln in katholischen Kirchen – das ist für viele Organisten ein Unding. Als 2017 sogar im Petersdom ein solches Instrument eingebaut wurde, beschwerten sich Orgelbauer mit einer von 8.500 Menschen unterzeichneten Petition beim Präfekten der Gottesdienst-Kongregation. Im Bistum Münster hingegen bleibt man gelassen. Ulrich Grimpe, Leiter des Referats Kirchenmusik im Generalvikariat sagte »Kirche+Leben«, die Gemeinden sollten selbst entscheiden. »Digitalorgeln zu verbieten, wäre nicht zeitgemäß.«

 

Was sagt das Bistum Münster zu Digitalorgeln?

Es gebe gute Gründe, die für eine digitale Orgel sprechen – etwa in kleinen Kapellen, in denen eine Pfeifenorgel nicht aufgestellt werden kann. Grimpe räumt ein: »Beim Kosten-Nutzen-Effekt verliert fast immer die Pfeifenorgel.« Aber er ist auch davon überzeugt: »Eine Pfeifenorgel ist Bürde und Würde zugleich.« Er werbe weiterhin für die »Pfeifenorgel als Kulturgut«.

Neben praktischen und finanziellen Aspekten denkt Grimpe zudem in die Zukunft: »Wer soll denn dann die Orgel spielen? Wenn uns an gut ausgebildeten und engagierten jungen Organistinnen und Organisten gelegen ist, stellt sich die Frage, ob die nach ihrer Ausbildungszeit auf einer digitalen oder nicht doch eher auf einer Pfeifenorgel ihren Dienst tun wollen.«

 

Worauf der Organist lieber spielt

Thomas Beile jedenfalls ist zufrieden mit dem digitalen Instrument in der Lippborger Kirche – aber für ihn ist klar, welche Orgel er lieber spielt: »Das ist und bleibt die Pfeifenorgel. Ihr Klang im Raum ist unübertroffen.« Der Kirchenchor allerdings hat sich inzwischen aufgelöst – aus Altersgründen.

 

So funktionieren Digitalorgeln
Bei einer Digitalorgel kommt der Klang nicht aus Pfeifen, sondern aus Lautsprechern. Jeder einzelne Ton wurde von einer originalen Orgel aufgenommen (»gesampelt«) und wird dann digital wiedergegeben. Selbst die »Anblas-Geräusche«, die beim Einströmen der Luft in eine Pfeife entstehen, und das Klappern von Ventilen sind dezent zu hören. Sogar die Stimmung der Orgel ist nicht technisch-perfekt, sondern gewissermaßen minimal »natürlich verstimmt«. So entsteht ein nahezu authentischer Klang. Digitalorgeln kosten rund ein Zehntel des Preises, der für eine Pfeifenorgel anfällt. Manche Geräte können sogar ohne Organisten auskommen: Die Lieder aus dem »Gotteslob« lassen sich vom Gottesdienstleiter per Knopfdruck abrufen – Vorspiel inklusive. | Markus Nolte